Die große Sonderausstellung im Haus der Geschichte widmete sich der Frage, wie Deutschland auf Großbritannien blickt – mit all den Klischees, Bewunderungen und Eigenheiten, die dieses Verhältnis prägen. Unsere Aufgabe war es, diese Perspektive in eine lebendige, vielschichtige Gestaltung zu übersetzen. Das Ergebnis: eine ebenso abwechslungsreiche wie einnehmende Ausstellung.
Die gestalterische Leitidee beruhte auf klar voneinander abgegrenzten Themenwelten, die sich durch markante Farb- und Raumatmosphären unterscheiden. Jeder der sieben Räume erhielt einen eigenen Startpunkt – ob Installation, Inszenierung oder interaktive Station –, der das jeweilige Thema prägnant einführte. Fußball, Königshaus, Popkultur oder „The War“: Für jeden Blickwinkel fanden wir eine passende, charakteristische Gestaltung.
Das Publikum war breit gefasst: Einzelbesucher und Gruppen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene – darunter zahlreiche Schulklassen. Entsprechend entstand ein Ausstellungskonzept, das Bildung und Erlebnis vereint und vielfältige Zugänge eröffnet. Der Erfolg spricht für sich: Allein am Standort Bonn besuchten fast 200.000 Menschen die Ausstellung.
Interaktive Elemente – von Musik-Quiz über Chart-Rankings bis zu digitalen Medienstationen – luden zum Mitmachen ein. Vertiefende Inhalte ließen sich über Klappen, Schubladen und Medienstationen erschließen. Mit charakteristischen Rauminszenierungen entstanden prägnante Raumbilder und visuelle Anker, die Information und Erlebnis auf inspirierende Weise verbanden.