Die Fernsehreihe Tatort ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der deutschen Fernsehlandschaft. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland widmete ihr eine eigene Sonderausstellung, die Mediengeschichte, Gesellschaftsentwicklung und Populärkultur miteinander verknüpft.
Die Szenografie übersetzt prägende Schauplätze der Reihe in den Ausstellungsraum: Ermittlerschreibtisch, Pathologie oder Haftzelle sind mit originalen Drehrequisiten ausgestattet. Die Räume sind als begehbare Szenen angelegt, in denen sich die Inhalte in die Gestaltung integrieren und ihre thematische Tiefe erst im Entdecken entfalten.
Die Ausstellung zeigt, wie sich der „Tatort“ – und mit ihm das gesellschaftliche Bild von Verbrechen, Polizei und Moral – im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Ein interaktives Quiz führt die Besuchenden durch verschiedene Themenfelder und lädt dazu ein, selbst in die Rolle der Ermittlerinnen und Ermittler zu schlüpfen.
Mit vielfältigen Hands-on-Stationen erschließen sich die Besucherinnen und Besucher die Szenen der Ausstellung und lösen nach und nach ihren persönlichen Kriminalfall. Besonderen Wert legten wir dabei auf robuste und leicht verständliche Interaktionen.